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Gegen Rassismus - ein Statement zum Fall George Floyd von Aeham Ghali, Ethik 8

Der Fall mit George Floyd bedeutet für mich, dass, wenn ein Land ein Thema ignoriert, das Thema immer größer wird, wie ein Schneeball, der einen Berg hinunterrollt und dabei größer wird. Und das Land es bereuen wird. In diesem Fall löste der Tod von George Floyd viele Proteste und viele Spendenaktionen gegen Rassismus aus, zu denen ich stehe. Ich muss jedoch sagen, dass viele Menschen und Kinder in meiner Generation dieses Problem wie einen Trend behandeln. Zum Beispiel, ein schwarzes Bild vor zwei Wochen am Dienstag zu posten oder ein Profilbild mit schwarzen Hände und weißem Hintergrund zu haben. Dies unterstützt nichts und wirft die Frage auf, was Unterstützung eigentlich ist.


Meine Erfahrungen mit Rassismus sind viel zu viele, um sie zu zählen. Ich bin ein Einwanderer und viele Menschen behandeln mich anders als andere Menschen. Aber es ist nicht so, wie man denkt. Ja, hin und wieder höre ich Leute Dinge sagen wie "Sind alle Syrer so?", aber es ist in der Regel anders. D…

Welche Rolle spielt das Unglück für das Glück? Ein Essay von Isabel Weber, Ethik 11

Wilhelm Schmid spricht in seinen Texten von drei Arten des Glücks: dem Zufallsglück, dem Wohlfühlglück und dem Glück der Fülle.

Das Zufallsglück begleitet einen durch das ganze Leben (vgl. Schmid). Durch Offenheit und Spontaneität werden der günstige Zufall und eine erwünschte Fügung erlangt. Man kann den günstigen Zufall erkennen und schließlich sogar ergreifen, um zu seinem eigenen Glück beizutragen (vgl. Schmid).
Das Wohlfühlglück beinhaltet das, was wir zum glücklich werden brauchen. Es zählt alles, was uns gut tut und uns somit wohl fühlen lässt. Dazu gehören unter anderem Spaß, Lüste, Gesundheit, Erfahrungen und Erfolg (vgl. Schmid). Für das Wohlfühlglück benötigt jedes Individuum individuelle Zutaten, die man im Laufe des Lebens kennenlernt und schließlich sogar bereitstellen kann. Es kann also „künstlich“/bewusst herbeigeführt werden. Jedoch hält es daher auch meist nicht sehr lange an, es ist nicht so wertvoll wie beispielsweise das Glück der Fülle (vgl. Schmid).
Das Glück d…

Welche Rolle spielt das Unglück für das Glück? Ein Essay von Philip Rolles, Ethik 11

Glück bedeutet für alle Menschen etwas anderes. Das ist normal und es ist auch gut so. Wir streben alle nach einer gewissen Form von Glück und so bilden sich unsere Interessen. Wenn sich die Interessen zweier Menschen widersprechen kommt es zu einem Konflikt. Dabei suchen alle doch nur ihr persönlichen Glück.  Warum Glück für uns Menschen so wichtig ist und was Glück überhaupt bedeutet ist eine der Hauptfragen der Ethik. Denn um die Leitfrage, „Was soll ich tun“ beantworten zu versuchen, muss man wissen, was man überhaupt will. Lässt sich Glück für alle Menschen pauschalisieren? Gibt es verschiedene Arten von Glück? Warum streben alle Menschen nach Glück? Streben überhaupt alle Menschen nach Glück? etc.

Einen interessanten Ansichtspunkt zu dem Thema Glück bietet ein deutscher Philosoph der heutigen Zeit: Wilhelm Schmid. Neben der Unterscheidung des Glücks in drei Arten (das Zufallsglück, das Wohlfühlsglück und das Glück der Fülle), deutet er auch besonders auf die Bedeutsamkeit des U…

Würdest du dich an Robert Nozicks Erlebnismaschine anschließen lassen? Ein Kommentar von Jule Münchhausen, Ethik 11

Ich persönlich würde mich nicht anschließen lassen. Mein größter Punkt, der dagegen spricht ist, dass ich finde, dass alles, was im Leben passiert, aus einem bestimmten Grund passiert und das alles zu etwas gut ist. Das Leben kann nicht immer perfekt sein und es tut manchmal auch verdammt weh Erfahrungen zu sammeln…aber gehört das nicht dazu? Ich will die Sachen, die in meinem Leben passieren so erleben, wie sie in dem Moment auf mich zukommen und nicht zwei Jahre im Voraus planen was kommt und mir dessen dann sicher sein. Ich werde erwachsen, indem ich Fehler mache, schöne und unschöne Erfahrungen sammle und mich auf das einlasse, was kommt und nicht dadurch, dass ich im Voraus genau plane was passiert und es mir dann von einer Maschine vorgegaukelt wird. Ja ich weiß, dass man das in dem Moment indem es dann in der Maschine ´´passiert´´ nicht weiß, dass es nicht echt ist, aber will ich das? Nein ich bin mir sicher, dass ich das nicht will.

Auch alle Menschen denen ich bisher begegnet …

Würdest du dich an Robert Nozicks Erlebnismaschine anschließen lassen? Ein Essay von Lisa-Marie Klein, Ethik 11

Der Text von Robert Nozick beschreibt eine Erlebnismaschine, an die wir uns anschließen lassen können und sie dann für uns unsere zuvor ausgesuchten Erlebnisse verwirklicht. Die Erlebnisse können aus einer Art Katalog gewählt werden und nach Ablauf dieser gewählten Erlebnisse können neue gewählt werden. Durch die Maschine würden dann die Gefühle und Emotionen des gerade ablaufenden Erlebnisses über Elektroden an das Hirn geleitet werden, sodass die angeschlossene Person denkt sie würde das Ereignis real miterleben. Doch ist es wirklich sinnvoll sich an solch eine Maschine anschließen zu lassen nur um ein Leben leben zu können das frei von allen Sorgen und Einschränkungen jeglicher Art ist?


In der Theorie hört sich das Anschließen an die Maschine ziemlich reizvoll an, wenn man allerdings die Nachteile des Anschlusses nicht in Betracht zieht. Der Anschluss an die Maschine ist nämlich, wie „eine Art Selbstmord“ (Nozick Z. 31), denn das Leben wird von nun an von einer Maschine geführt, di…

Würdest du dich an die Erlebnismaschine von Robert Nozick anschließen lassen? Ein Essay von Neroz Ismail, Ethik 11

Der Philosoph Robert Nozick entwirft in seinem Text ein Gedankenexperiment. Er beschreibt eine ,,Erlebnismaschine”, die einem jedes gewünschte Erlebnis vermittelt. Dabei wählt man aus einem riesigen Erlebnis-Katalog aus und legt die eigenen Erlebnisse etwa für die nächsten zwei Jahre fest. Ein Wunsch könnte z.B. so aussehen : ,, Ich würde gerne einen Urlaub in Dubai machen und reich sein. Zudem möchte ich noch meine gestorbene Mutter wiedersehen.“ Alle Dinge, die man erlebt, wären vollkommen realistisch und durch nichts von der Realität zu unterscheiden. Es wird eine Art ,,virtuelle Realität” erzeugt. Nach den zwei Jahren wacht man für 10 Minuten oder Stunden auf und sucht sich andere Erlebnisse für den nächsten zwei Jahre aus, so könnte man sein Leben lang an die Maschine angeschlossen sein. Während die angeschlossene Person die virtuelle Realität als ,,echte Wirklickeit” wahrnimmt, schwimmt ihr ganzer Körper in einem Becken und an ihrer Gehirn sind Elektroden angebracht. Auch ander…